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Abteilung Volleyball | Winter 2005/06VLW-Cubim Feb 2006 - von Marion Schubert in der VfL Post Gelungener VLW-Cub ... Die Volleyballabteilung des VfL Waiblingen hatte für das erste Novemberwochenende 2005 anlässlich "50 Jahre Volleyball in Waiblingen" ein großartiges Turnier nach Waiblingen geholt. Der VLW-Cup findet alle zwei Jahre statt. Bei dem Turnier des Landesverbandes messen sich die Jugendauswahlmannschaften der Länder mit den Bundesauswahlteams und manchmal auch mit internationalen Teams, beispielsweise aus Tunesien oder Italien, die jedoch 2005 kurzfristig aus finanziellen Gründen absagten. Die Spielerinnen und Spieler sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. Sie zählen jeweils zu den besten Volleyballern ihrer Altersklasse in den jeweiligen Bundesländern. Entsprechend gute und spannende Spiele waren zu sehen. Der Mix aus hochklassigem Sport, Spaß und Arbeit haben den VLW-Cup in der Waiblinger Stauferhalle zu einem vollen Erfolg gemacht. Für all und in jeder Hinsicht. Phantastisch, was die zehn Jugendmannschaften während des Turniers sportlich zeigten. Die Zuschauer sahen Sprungaufschläge, Schnellangriffe, hervorragende Abwehrleistungen und vor allem technisch sauberes und variantenreiches Spiel. Über den vierten Platz der Baden-württembergischen Mädchen war Landestrainer Sven Lichtenauer nur bedingt zufrieden. Seinem Team fehlten einige Spielerinnen, die anderweitig im Einsatz oder verletzt waren. Dafür freuten sich Michael Mallick und Sönke Hinz, Trainer der Jungenmannschaft der ARGE Baden-Württemberg, über die Plätze drei und fünf der beiden Teams. Zum "Favoritenschreck" kristallisierten sich zwei Teams aus den neuen Bundesländern heraus. Bei den Mädchen siegten die Spielerinnen aus Sachsen, bei den Jungs gewann überraschend die stark aufspielende Mannschaft aus Brandenburg. Vertreten waren bei den Mädchen zwei Bundesteams des DVV, die ARGE Baden-Württemberg und das Team aus Sachsen. Bei den Jungen spielten Teams aus Brandenburg, Berlin, Niedersachsen, vom Westdeutschen Volleyballverband sowie zwei Mannschaften der ARGE Baden-Württemberg. "Erstklassig besetzt, sportlich wertvoll, spannend und attraktiv", zeigten sich die Verantwortlichen des Landesvolleyballverbandes VLW denn auch zufrieden mit dem dreitägigen Turnier. Die Waiblinger Volleyballabteilung freute sich über reichlich Lob für die gute Organisation und den reibungslosen Verlauf. Diese Leistung war insbesondere dem Organisationsteam - Ursel Müller, Detlev Geißl, Hartmut Geißl, Norbert Pittelkow und Gerd Grün - zu verdanken. Mit viel Engagement und hohem Zeitaufwand haben sie im Vorfeld alle Vorbereitungen getroffen und waren während des Turniers nahezu ständig präsent. Viele helfende Hände sorgten beim Auf- und Abbau, an der Essenstheke, als Anschreiber und in sonstiger Funktion für das Gelingen des Turniers. Man kann sagen, dass die gesamte Abteilung eine großartige gemeinsame Leistung abgeliefert hat! Die Idee, 50 Jahre Volleyball in Waiblingen mit einem Verbands-Turnier zu begehen und den Augenmerk auf die Jugend und die Zukunft zu legen, kam spätestens beim Beobachten der spannenden Spiele gut an. Und natürlich nahmen alle Anwesenden reichlich Anregungen und Motivation für das eigene Training mit. Einziger Wehrmutstropfen: Die Zuschauerzahlen ließen zu wünschen übrig, die Teams hätten mehr Anfeuerung und Stimmung verdient. Als Fazit bleibt: die lange Planungs- und Vorbereitungszeit, die Arbeit der vielen fleißigen Helfer, die Abstimmung und Nachbearbeitung haben sich gelohnt!!!!! Ein herzliches Dankeschön allen Helfern des VLW-Cups. Goldene Ehrennadel für Rolf Keyler "Wer weiß, was gewesen wäre, wenn es ihn nicht geben würde?! In Waiblingen eistiert seit 50 Jahren die Sportart Volleyball und Rolf Keyler war maßgeblich daran beteiligt - als Mitbegründer, Spieler und Abteilungsleiter. Er war der Initiator für diese Sportart in Waiblingen und sorgte dafür, dass viele Sportler seither Spaß hatten beim Baggern und Pritschen", schreibt Ursula Kaiser in der VLW-Zeitschrift. Von der Leichtathletik kommend lernte Rolf Keyler das Volleyballspiel an der TH Darmstadt beim damaligen Chef des Sportinstituts, Dr. Rolf Andresen, dem späteren Präsident des Volleyballverbandes kennen und lieben. 1955 führte er die Sportart beim CVJM Waiblingen ein. In Württemberg gab es zu dieser Zeit nur drei deutsche Mannschaften, so dass die Waiblinger Volleyballspieler auf Turnieren gegen ausländische Mannschaften spielten. Bei der Organisation von Turnieren, beim Aufbau der Abteilung und vieler Mannschaften war Rolf Keyler mit großer Begeisterung, Engagement und viel Geduld dabei. Für seine Verdienste um den Volleyballsport in Waiblingen und als Mann der ersten Stunde wurde Rolf Keyler im Rahmen der Siegerehrung beim VLW-Cup von VLW-Präsident Martin Walter mit der Goldenen VLW-Ehrennadel ausgezeichnet. Frauenmannschaft A-Klasse "Besser geht's nicht" unter diesem Motto liefern die Waiblinger Volleyballerinnen derzeit sehr guten Sport in der A-Klasse ab. Mit 20:0 Punkten ging das Team unübertroffen in die Winterpause. Gerade einmal fünf Sätze gaben sie bislang an die gegnerischen Teams ab. Jubelnde Fans, erfreute Trainer und ein begeistertes Publikum honorierten die sehenswerte Leistung. Grundlage für das hervorragende Abschneiden bilden die gute Aufschlag- und Blockqualität des Teams. Die Stellerinnen Sirka und Corina spielen abwechslungsreich und vor allem gute Pässe zu, so dass ein druckvoller Angriff möglich ist. Schwächen zeigten sich bislang immer wieder in der Annahme und Abwehr. doch auch hier hat sich das Team gesteigert. Entscheiden ist, dass das Team geschlossen auftritt. An Mannschaftsgeist fehlt es nicht. Im Gegenteil: es ist zu spüren, dass sich die Spielerinnen verstehen und respektieren. Im Laufe der Saison hat sich eine Gemeinschaft entwickelt, die sowohl auf dem Feld als auch außerhalb funktioniert. Weiter so!!! Es spielen Petra Bofinger, Sabine Bott, Sirka Brenner, Corina Köditz, Myriam Mau, Silvana Münch, Beate Tork, Sylvia Ullmann, Dagmar Winckler. Marion Schubert Damen 2 Der Start in die neue Saison als Damenmannschaft hatte es für uns, die ehemalige A-Jugend, in sich. Beim Test-Spiel gegen unseren größten Rivalen - den SC Korb - zog ich mir beim Blocken eine zweifachen Bänderriss zu und musste somit 6 Wochen pausieren. Bei den Spielen auf der Bank zu sitzen, war eine neue Erfahrung, allerdings keine positive. Denn diese Spiele haben wir alle verloren. In unseremPech verletzte sich Andrea noch am Daumen. Jedoch haben wir mit Melanie eine Verstärkung in die Mannschaft gefunden. Dennoch gab es in unserer Mannschaft einige Probleme, die bei einer Mannschaftssitzung geklärt wurden. Lisa Nowak wurde als alter Kapitän neuer Kapitän und beim Plätzchenessen wurden Probleme diskutiert. Daraufhin ging es hoch motiviert an einem Freitagabend in eine Korber Sporthalle, um ein Spiel nachzuholen. Der Verlust wurmte uns umso mehr, da wir auch einen Satz gewinnen konnten und nur ganz knapp scheiterten. Am nächsten Tag stand unser zweiter Heimspieltag bevor. Der erste Sieg der Saison gegen Remshalden brachte großen Jubel, auch vor allem deshalb, da wir mit unsere Leistung durch und durch zufrieden waren. Eine Steigerung zu den letzten Spielen war deutlich erkennbar. Das zweite Spiel, gegen Korb war wie immer dramatisch. Jedoch ist es uns bisher noch nicht vergönnt, zu gewinnen. Danach flossen Tränen auf unserer Seite, die aber bald verschwunden waren und in Lachen ausgetauscht wurden über unseren ersten Sieg als Damen. Wir haben die neue Herausforderung angenommen und uns verbessert. Jetzt steuern wir frohen Mutes auf neue Spiele zu. Isa Haag
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Stand: 31. Dezember 2006 |