Mai 2004

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Saisonende 2003/04

Damen

Da 1 in die Bezirksliga aufgestiegen!

im Mai 2004 - von Marion Schubert in der VfL Post

Großer Jubel: Aufstieg geglückt
Endlich: Der Aufstieg ist geschafft. Die Volleyballfrauen des VfL Waiblingen haben den Wiederaufstieg in die Bezirksliga erkämpft. Die Siege sind das Ergebnis hervorragender Einzelleistungen, aber vor allem das Ergebnis einer top Teamleistung. Siegen können nur die, die gemeinsam ein Ziel vor Augen haben.
Beate hat dazu folgendes ins Internet gesetzt (www.volleyball-waiblingen.de):

Der wievielte Anlauf war das eigentlich? Ich glaube mindestens der Dritte in Folge! Aber jetzt haben wir es endlich geschafft: DEN AUFSTIEG !!  Die letzte Begegnung war zwar spielerisch nicht überragend, aber angesichts dessen, was auf dem Spiel stand, eine souveräne Leistung von 3:0 gegen den dato Siebten TSV Münchingen.

Das Nervenflattern hat diesmal nicht gesiegt, obwohl in den Köpfen einiger Spielerinnen und wahrscheinlich auch bei Waldemar, die Erinnerung an die immer zum Schluss verpatzten Aufstiege der letzten Jahre noch lebendig sind. Bei Jana und Kerstin konnte man die normale Unbekümmertheit sehen, während die "historisch belasteten" Spielerinnen etwas vorsichtiger agierten. Die Leistung war trotzdem gut und lässt auf eine erfolgreiche Saison in der Bezirksliga hoffen.

Wenn wir mal kurz zurückblenden, wie wir in die Saison 2003/04 gestartet sind, ist es um so erstaunlicher, was wir erreicht haben:
Die ehemaligen Damen 2 waren nahezu geschlossen zu Remshalden gewechselt und wir hatten Mühe, überhaupt eine Mannschaft zusammenzubekommen. Sirka als einzig verbleibende Stellerin sah nochmals Mutterfreuden entgegen und damit war Katja ausersehen als Stellerin "eingelernt" zu werden.  Mit Sandra fiel die wichtigste Stütze im Angriff auch wegen Nachwuchs aus und wir fragten uns, wer soll all die Punkte machen, die Sandra in jedem Spiel erzielte? Leider war die Hoffnung auf eine Rückkehr von Ursel verfrüht (wir hoffen immer noch, dass es noch mal wieder was wird) und damit sah es erst mal ziemlich düster aus. Das Motto lautete: wenigstens den Klassenerhalt sichern und die Mannschaft zusammenhalten, bis wieder ein paar Spielerinnen zurückkommen. 
Doch dann geschah ein kleines Wunder: Jana fand zu uns und das Zuspielerin-Problem war gelöst! Mit Waldemars Training - der trotz seinem eigenen Engagement in der Landesliga in Winnenden fast immer zweimal wöchentlich für uns Zeit hatte - haben wir auch dieses Jahr einiges gelernt. Vor allem die Beweglichkeit in der Abwehr und ein gutes Stellungsspiel. Herzlichen Dank Waldemar - du bist unser Bester!! 
Eine tolle Saison spielte Sylvia, die nicht nur fast jeden Angriff in der Mitte zu einem direkten Punkt verwandelte, sondern zwischenzeitlich auch mit Abwehraktionen beobachtet wird, bei denen wir alle bass erstaunt sind! Auch bei Kerstin hat es einen großen Ruck getan - das Zuspiel von der Diagonal-Position ist sehr sicher und vor allem der Angriff ist wie aus dem Lehrbuch! Nadin überrascht uns immer wieder mit druckvollen Angriffen und mit einer guten Abwehrleistung. Bei Katja und Beate war Flexibilität gefordert - eingesetzt egal auf welcher Position haben beide mit harten Aufschlägen und gesteigerten Annahme- und Abwehrleistungen viel zur Sicherheit und dem Aufbau des Spiels beigetragen. Dagmar und Sabine waren unsere sichere Bank - selten spektakulär aber immer konstante Punktelieferanten in der Mitte und Aussen. Silke B. auf der Mitte ergänzte unsere beiden Stammspielerinnen erfolgreich bis zu ihrer Auszeit - herzlichen Glückwunsch zum Anlass derselben. Silke T. bleibt uns für immer in Erinnerung mit ihren Angriffen weit über dem Block und den frech gepritschten Bällen diagonal direkt hinters Netz auf die Position 4 des Gegners - chancenlos für jede Abwehr! In Szene setzten uns Jana und seit kurzem wieder Sirka als Zuspielerinnen. Beide super engagiert an jedem Ball und Jana mit einer tollen Begabung, auch noch den unmöglichsten Ball abzuwehren. Sie weckt Tote zum Leben, respektive uns zum Spiel, wenn sie einen noch zu rettenden Ball erkennt oder die Annahme zu sich fordert! 

Wie verabschieden uns - ziemlich traurig - von Silke T., die ihre Ankündigung wahr macht, uns für genau eine Saison auszuhelfen. Sie widmet sich wieder verstärkt ihren anderen Hobbies. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren Beitrag zum Aufstieg und wünschen ein mindestens ebenso erfolgreiches Western-Reiten!

Und wie sieht es für nächste Saison aus? Mit Sandra kommt eine Angreiferin zurück, die auch im Training eine Bereicherung ist. Immer engagiert und mit vollem Einsatz. Damit ist ein Kern von 7-8  Bezirksliga-Spielerinnen gesichert, doch wünschen wir uns noch Verstärkung, um eventuell ein hochgestecktes Ziel - vorne mitzuspielen - erreichen zu können. 

Jetzt hat sich das Team erst einmal eine Sommerpause verdient, doch dann wird es wieder engagiert und druckvoll in die Bezirksliga eingreifen und, wie ich hoffe, nicht nur den Klassenerhalt packen, sondern auch im vorderen Mittelfeld mitspielen. Da geht noch was!

Marion Schubert

A-Jugend

Trainingslager Sigmaringen

Freitag, 15.15 Uhr traf sich unser glorreiches, kein bisschen eingebildetes J Team mit dem viel, viel besseren Mädchenteam am Bahnhof in Waiblingen (an dieser Stelle wurde mir der Stift gewaltsam von dem Mädchen neben mir entrissen). Wir kämpften uns verwegen zum Stuttgarter Hauptbahnhof durch. Dort erklommen wir den Zug, der uns nach Sigmaringen beförderte. Da ich (Uwe) zu faul war den Berg zur JuHe hochzuklettern, fuhr ich mit dem Taxi, mit unserem Trainer und Gepäck hinauf und ließ den Rest zurück, der laufen durfte. Die Mädchentrainerin Ursel geleitete ihre Schäfchen sicher zur JuHe. Während die Mädchen vorbildlich die Betten machten, machte sich unsere Jungenmannschaft auf, Sigmaringen unsicher zu machen. Glücklicherweise haben wir einen echten Pfadfinder im Team, der sogar al ausnahmsweise einen Supermarkt gefunden hat.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass niemand weiß, was der Supermarkt mit unserem Trainingslager zu tun hat. Nachdem die Jungs es endlich auch geschafft hatten, ihre Betten zu überziehen, kamen sie dann auch endlich - zu spät - zum Essen. Am Samstag trainierten wir verbissen, unerbittlich und mit dem Ziel vor Augen, die Mädchenmannschaft in Grund und Boden zu bomben! Was den Jungs am Samstag leider nicht gelang! J! Ergebnis: 23:25

Samstagabend, total spannend, alle am Ende ihrer Kräfte, versammelten sie sich in Gruppen an verschiedenen Orten, um Uno zu spielen (oder Stichwort Supermarkt) oder um im Flur zu tanzen, um fragwürdige Deo-Duft-Tests zu machen oder um sich massieren zu lassen. Sonntag, übermüdet rafften sich die müden Krieger auf, um zu frühsstücken und zu packen. Danach ging es wieder in die Turnhalle. In der Umkleidekabine tüftelten wir Jungs einen Plans aus, um die Schmach vom Vortag auszugleichen. Wir schwitzten Blut und Wasser für den großen Showdown mit unserem Angstgegner. Wir spielten hinterlistig, heimtückisch und ... GEWANNEN!!! Es war ein harter Kampf für die Mädels, .... den sie leider (unverdient) verloren. Ergebnis: 25:15 Nachdem wir geduscht hatten, nutzten wir jede Gelegenheit, um "we are the champions" zu singen. Und jetzt sitze ich hier im Zug und kämpfe unter Einsatz meines Lebens gegen die Mädchenmannschaft, die einige Stellen streichen wollten! Wer zuletzt lacht, lacht eben am besten. Das schreit förmlich nach einer Revanche!!!!

Jungen und Mächenteam

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